Kennenlerntage der 5T und 6T auf der Rauthhütte

von Marco Walser
25. September 2026

Am 16. September machten sich die 5T und 6T gemeinsam auf den Weg zur Rauthhütte. Treffpunkt war am Thöni-Parkplatz – und nachdem auch der letzte Schüler eingetroffen war, konnte es endlich losgehen. Nach einer halben Stunde machten wir bei einer Kapelle eine kurze Pause. Einige von uns nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit einer Professorin in die Kirche zu gehen. Kurz darauf wurde das Buddy-Programm gestartet: Jede aus der 5T bekam eine Person aus der 6T zugeteilt. So konnten wir uns gleich ein bisschen besser kennenlernen.

Zuerst ging es noch gemütlich über Birkenberg und durch den Wald.

Doch dann wurde es ernst.

Je weiter wir nach oben kamen, desto steiler wurde der Weg. Als wir einen Bach erreichten, waren wir froh über eine Trinkpause – allerdings wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was uns danach erwartete. Es ging steil im Zick-Zack den Berg hinauf, teilweise durch tiefen Wald und gefühlt direkt Richtung Himmel.

Die Wanderung war also, sagen wir einmal, nicht für alle das Highlight des Tages. 35 Grad und ein Hang, der gefühlt eine 50-Grad-Neigung hatte – zumindest laut einigen besonders motivierten Wanderern. Wer jetzt denkt, die Professoren hätten uns vorher gewarnt, wie lange es dauert: Nun ja … vielleicht ein bisschen. 😉

Aber irgendwann – mit ausreichenden Pausen - war es geschafft: Die Rauthhütte kam in Sicht! Trotz des anstrengenden Aufstiegs kamen alle heil oben an. Und spätestens beim Blick auf die Landschaft war klar: Es hat sich gelohnt.

Oben angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und verbrachten den Nachmittag mit Kennenlern- und Vertrauensspielen. Es wurde viel gelacht und wir lernten uns untereinander immer besser kennen. Außerdem bekamen wir von der 6T noch die Haus- und Schulordnung erklärt – schließlich möchten wir alle zu einem guten Miteinander und Schulklima beitragen.

Danach kam ein weiteres Highlight: das Abendessen. Nach der Wanderung war das „All-you-can-eat-Buffet“ genau das, was wir brauchten. Das Essen war wirklich super und dementsprechend wurde ordentlich zugeschlagen.

Anschließend wurden die Karten ausgepackt. Es wurde gewattet, Schach gespielt und einfach gemeinsam Zeit verbracht. Eigentlich wollten wir nur noch kurz spielen – daraus wurden dann doch ein paar Stunden. Gegen 23 Uhr war schließlich Schluss und es ging ins Bett.

Nach einer eher kurzen Nacht wachten wir am nächsten Morgen erstaunlicherweise trotzdem ziemlich fit auf. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen, machten noch ein gemeinsames Foto vor der Hütte und machten uns auf den Rückweg.

Der Abstieg war im Vergleich zum Aufstieg fast schon entspannt. Kein Wunder: Den schlimmsten Teil hatten wir schließlich schon hinter uns.

Am Ende waren wir uns einig: Die Wanderung hat uns zwar einiges an Kraft gekostet, aber die zwei Tage auf der Rauthhütte waren eine tolle Erfahrung. Wir haben neue Leute kennengelernt, viel gelacht, gemeinsam gespielt und als 5T und 6T eine richtig gute Zeit gehabt.